TIBET ART COLLECTION

die handgeknüpften Märchen aus dem Hochland von Tibet!

URALTE TIBETISCHE KNÜPFTRADITION

Es ist uns ein großes Anliegen, die seltene tibetische Teppichtradition für nachfolgende Generationen zu erhalten

 

ORIGINALITÄT & TRADITIONALITÄT

Alle Teppich-Unikate unserer Himalaja-Manufaktur in Nepal entstehen in der uralten tibetischen Knüpftradition in reiner wertvoller Handarbeit ohne jeglichen maschinellen Einsatz

   UMWELT & GESUNDHEIT

  • 100% schadstofffrei
  • 100% nachhaltig und recyclebar
  • Beste Hochland- und Neuseelandschafwolle

   ENTWICKLUNGS- HILFE

  • Arbeitsplätze & faire Löhne
  • Finanzierung von Schulen incl. Bildung
  • Finanzierung praktischer und akademischer Bildung

LIEBEVOLLE HANDARBEIT

  • Alles Unikate
  • Erste Manufaktur ohne Kinderarbeit
  • Handgeknüpft, Handgeschnitzt, Handbemalt

Das tibetische Hochland ist die Heimat…

…der handgeknüpften tibetischen Märchen – die zuletzt entdeckte Teppichart unserer Welt!
Erst durch Weltreisende wie Sven Hedin oder Heinrich Harrer kam das Wissen über die tibetischen Teppiche in die westliche Hemisphäre.

„Goyo“
Der Türteppich aus Tibet

Der Goyo war der Türteppich aus dem tibetischen Hochland, er hing im hölzernen Türrahmen als Schmuck und zugleich als Schutz gegen Hitze und Staub. Goyos haben immer eine Kreuzform, das Kreuz kommt ursprünglich von den Mongolen, der früheren Schutzmacht der Tibeter.

„Tiger“
Der tibetische Tigerteppich

Tigerteppiche waren im Hochland von Tibet den militärischen Führern vorbehalten, im Sinne eines frühen Artenschutzes begann man die Tigerfelle abstrakt in die Teppichmuster zu übernehmen. Teile von Tigerfellen gelten leider immer noch als Status-Symbole in Tibet.

„Kathum“
Der Säulenteppich aus Tibet

Die Kathums wurden in den großen tibetischen Versammlungshallen um die tragenden Säulen herum montiert und schmückten so zusätzlich die sakralen Räumlichkeiten. Die größte erhaltene Versammlungshalle befand sich 2004 in Sakya und bot 4.000 Mönchen Platz.

„Khaden“
Der Sitz- und Schlafteppich

Der Khaden war der gebräuchliche Sitz- und Schlafteppich des tibetischen Adels und des hohen Klerus. Das normale Volk konnte sich keine Handknüpfteppiche leisten. Khaden wurden fast immer als Einzelstücke erschaffen, als seltene Ausnahme manchmal als Pärchen.

„Kagangma“
Der tibetische Meditationsteppich

Kagangmas waren ausschließlich dem obersten Klerus vorbehalten! Zumeist besaß nur der Abt und sein Stellvertreter einen dieser schönen Meditationsteppiche, diese lagen im Versammlungsraum links und rechts vor dem zentralen Buddha der Gegenwart auf einem erhöhten Sitzplatz.

„Sabden“
Der großformatige Tibeterteppich

Sabden konnte man nur in den größeren Staatsklöstern antreffen, nur dort gab es größere Räumlichkeiten und Platz für diese tibetischen großformatigen Teppiche. Die wenigen Großformate wurden teilweise in Nepal erschaffen aus Ermangelung von größeren Knüpfstühlen in Tibet.

„Thron“
Der tibetische Thronteppich

Die Thronteppiche waren an der Wand montiert als Rückenteppich für hohe Lamas, zugleich waren sie ein Schutz gegen die Kälte im Winter. Nur höchste Lamas und Rinpotsches besaßen Thronteppiche. Sehr oft findet sich der männliche Aspekt in Form der Glücks-Drachen.

„Tkep“
Das tibetische Pferdejuwel

Das Leittier in einer Karawane wurde mit einem kleinen Pferdejuwel auf seiner Stirn geschmückt zum Schutz der Karawane gegen böse Geister. Diese Leittiere waren zumeist Pferde bzw. handelte es sich hier jeweils um hochintelligente Wesen mit viel Erfahrungenen aus früheren Reisen.

„Jabuye“
Der tibetische Kissenteppich

Jabuyes wurden immer paarweise gefertigt. Sie waren die Kissenteppiche der kleinen reicheren Oberschicht sowie des hohen Klerus. Sie zeichnen sich sehr oft durch eine sehr künstlerische Gestaltung und Musterfülle aus, erschaffen von sehr  renommierten tibetischen KunsthandwerkerInnen.

„Thigyabyö“
Der tibetische Stuhlrückenteppich

Stuhlrückenteppiche waren kleinformatige tibetische Teppiche, die immer paarweise erschaffen wurden. Sie waren zumeist auf den Betten platziert, die man in Tibet tagsüber zusammen mit einem Khaden (der Sitz- und Schlafteppich) einfach als Sitz und Liegeflächen verwendete.

„Thakep“
Die große Pferdesatteldecke

Das Thakep wurde am Pferderücken platziert, um das edle Rennpferd vor den großen Pferderennen anlässlich der großen Fest aufzuwärmen. Die große Pferdedecke war zugleich der spezielle optische Schmuck des Besitzers. Nur die edelsten Pferde waren mit einer Pferdedecke ausgestattet.

„Masho“
Die kleine Pferdesatteldecke

Der Masho wurde immer in optischer Kombination mit dem Makden erschaffen, dieselben Farben und Musterelemente wurden verwendet. Die kleine Pferdesatteldecke lag lose ganz oben am Sattel, darauf saß der Reiter. Bei einer Rast wurde der Masho am Boden liegend verwendet.

„Makden“
Die große Pferdesatteldecke

Der Makden wurde am Pferderücken platziert, darauf wurde dann der Sattel geschnallt. Die große Pferdesatteldecke war zugleich ein Schutz für das wertvolle Pferd als auch der spezielle optische Schmuck des Besitzers. Wir kennen vier verschiedene Grundtypen des Makden.

„Makden & Masho“
Das seltene Pferdesattel-Pärchen

Tibetische Satteldecken-Pärchen sind wenige erhalten geblieben, da sich der kleinere Masho am Sattel oben liegend zumeist schneller verbraucht hat als der Makden am Pferderücken. Wir werden versuchen, noch weitere schöne Satteldeckenpärchen aus dem tibetischen Hochland einzupflegen.

„Kyongden“
Läufer bis 5 Meter Länge

Kyongden fanden in den Versammlungshallen der tibetischen Klöster Verwendung. Darauf saßen die Mönche und die Lamas bei Gebet und Meditation. Kyongden waren somit tibetische Sitzteppiche der Mönche und Lamas in Langform, sie wurden nicht am Boden verwendet.

„Kyongring“
Läufer über 5 Meter Länge

Ebenso fanden Kyongring in den großen Klöstern Verwendung, sie schützten die Mönche und Lamas vor der Kälte im Winter bei ihren vielen Meditationen. Jeder Lama und jeder Mönch hatte seinen fix zugewiesenen Sitzplatz auf einem Kyongden oder einem Kyongring.